Was beim Online-Verkauf vermieden werden sollte

eCommerce-Händler haben noch viel zu lernen von traditionellen Händlern. Es scheint, dass einige bekannte eCommerce Web-Seiten einfach wegen schlechter Planung benutzerunfreundlich sind.

eCommerce-Händler haben noch viel zu lernen von traditionellen Händlern. Es scheint, dass einige bekannte eCommerce Web-Seiten einfach wegen schlechter Planung benutzerunfreundlich sind.

Dies ändert sich langsam, da Online-Shopper immer wichtiger für jedes Geschäft werden. Einige Web Shop Mangers denken, nur weil sie gute Online-Verkaufszahlen haben, dass sie alles richtig machen. Aber für viele Online-Geschäfte ist dies weit entfernt von der Wahrheit.

Hier eine Liste von den "schlechtesten Praktiken" von eCommerce-Seiten die vermieden werden sollten .

Ungenaues, schwer zu findendes "Rückgaberecht"
Rücksendungen sind etwa so schön wie Bohren beim Zahnarzt. Machen Sie den Prozess nicht schwieriger, indem Sie "Rückgaberecht" tief in Ihren Web-Seiten verstecken oder viele Schritte von Ihren Kunden verlangen um den Prozess abzuschliessen. Traditionellen Händler und Laden machen zwar das Rückgaberecht nicht unbedingt zum Verkaufsargument aber machen es dem Shopper nicht schwierig um von dem "Rückgaberecht" gebrauch zu machen. Wenn immer möglich, verwenden Sie den Begriff "Problemlose Rückgabe" um Ihren Kunden zu versichern, dass der Prozess schnell und einfach ist.

Schlechtes SEO (Suchmaschinen-Optimierung)
Kreieren Sie einen Shop und niemand wird vorbeikommen, es sei denn, Ihre eCommerce-Webseiten verwendet gute Begriffe für die Suchmaschinen. Web Shop Managers tendieren dazu, zu vergessen, dass Suchmaschinen die Strassen und Wege des Internets sind. eCommerce-Seiten, welche nicht für die "organische" Suche optimiert sind, sind wie ein unterirdisches Ladengeschäft und sind einfach nicht gut besucht.

Schlechte Produkt-Beschreibungen
Eine schlechte Produkten-Beschreibungen in einem Online-Shop ist wie eine schleche Verkaufsperson in einem traditionellen Geschäftsladen. In einem traditionellen Geschäft ist eine gute Verkaufsperson ein wichtiger Bestandteil von einem erfolgreichen Geschäft. Die Produkten-Beschreibungen zu verbessern ist einer der einfachsten aber am häufigsten vernachlässigten Wege, um die Verkäufe im Online_Shop zu steigern. Wenn Sie viele Produkte haben, die es rechtfertigen, einen profesionellen Copywriter zu engagieren, machen Sie es und suchen Sie weitere verkaufsfördernde Massnahmen, wie z.B. Produkt-Videos usw.

Fehlende Filterung und Sortierung
Stellen Sie sich vor, Sie gehen zu einem Gebrauchtwagen-Händler. Was fragen Sie den Verkäufer als erstes, um die Flut an Auswahl einzudämmen? Sie werden vermutlich etwas sagen wie "zeige mir alle Autos mit dieser Farbe, mit so viel Kilometer oder diese Marke, dieses Modell" usw. Dasselbe Prinzip sollten Sie in Ihrem Online-Shop auf Ihre Produkt-Kategorien anwenden. Erdrücken Sie Ihre Shop-Besucher nicht mit zu vielen Optionen. Lassen Sie sie nach unten filtern, nach Kriterien wie Farbe, Grösse oder Marke. Lassen Sie sie auch nach Preisen sortieren/filtern, Neu oder Gebraucht, Popularität, usw.

Schwer zu findender Checkout
Stellen Sie sich vor, Sie finden den Weg zur Kasse nicht in einem Lebensmittelgeschäft. Viele Online-Shops nehmen an, dass Käufer wissen, dass der Warenkorb der erste Schritt für den Bestellabschluss ist. Um Ihre Kunden nicht zu verwirren, zeigen Sie immer einen klaren "Checkout-Knopf", sichtbar auf jeder Seite.

Schlechte Shop Betreuung und Instandhaltung
Wenn Sie ein Ladengeschäft besitzen gehen Sie garantiert jeden Tag durch Ihren Laden um sicherzustellen dass alles OK ist und dass Ihre Produkte richtig platziert und gekennzeichnet sind. Online-Shop Betreiber meinen oft, ihr Online-Shop läuft von alleine und nehmen sich selten die Zeit für eine solche Überprüfung. Gehen Sie einmal am Tag in Ihren eigenen Online-Shop und führen Sie selber eine Bestellung durch. Sie werden bestimmt ein oder zwei Dinge entdecken die nicht am richtigen Platz sind oder einfach Mal geändert werden müssten.

Zu persönlich werden
Brauchen Sie wirklich das Geburtsdatum Ihrer Kunden um eine Bestellung abzuschliessen? Auch wenn Sie nach der Faxnummer oder ähnlichem Fragen, kann dies Misstrauen beim Kunden auslösen. Fragen Sie sich selber eine wichtige Frage für jedes Feld das Sie hinzufügen, "Ist dieses Feld es wert, einen Verkauf zu verlieren?". Einige Formulare für den Bestellabschluss benötigen grundlegende Informationen um die Bezahlung abzuwickeln, dies ist gegeben. Aber welche anderen Felder könnten aus dem Bestellabschluss entfernt werden?

Keine klaren Instruktionen
Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre Online-Shop Besucher immer selbstverständlich die Bilder-Links oder "Hier klicken - Links" anklicken. Machen Sie Ihre Buttons und Links für eine "Aufforderung zur Action" gross, fett und unmissverständlich klar. Jede Seite des "Verkaufs-Trichters" ("Landing-Seite" -> Abteilungs-Seite -> Produkt-Seite -> Bestellabschluss) sollte klar den nächsten Schritt im Prozess aufzeigen .

Kein Fehler-Reporting
Aus technischer Sicht ist es sehr einfach, "Fehler-Reporting" einzurichten, falls unerwartete Ereignisse auf Ihrer Website stattfinden. "Montastic" (www.montastic.com) bietet einen komplett kostenlosen Website-Monitoring Service. Lassen Sie zusätzlich von Ihrem Webmaster Mail-Alarme einrichten für "Fehler 500 - internal Server error" und "Fehler 404 - page not found" damit Sie sofort benachtcihtigt werden sobald Probleme in Ihrerem Online Shop auftreten.

Ungenaues "Cross-Selling"
Peinliches cross-selling kann zu viel schlimmeres und langwierigeres als nur einer verpassten Kauf-Gelegenheit führen. Wenn Ihr Online-Shop ungenaues "Cross Selling" betreibt um den falschen Zubehör usw. anzubieten sollte es besser einfach gar nicht "Cross-Selling" betreiben.

Login für den Kauf zu verlangen
Eine Registrierung zum einkaufen zu verlangen, kann oft als aufdringlich empfunden werden und kann den Online-Shopper vom Einkaufen abhalten.
Eine Kunden Registrierung beim ersten Einkauf ist unnötig, speziell wenn  Sie  keine Ahnung haben, ob dieser Kunde jemals wieder bei Ihnen einkaufen wird. In den meisten Fällen werden sie einfach anderswo einkaufen wo keine Registrierung vor dem Einkaufen benötigt wird.
Wenn Sie beide Möglichkeiten anbieten, vor dem Einkauf einen Konto zu eröffnen oder ohne Konto zu bestellen, machen Sie sicher das auch der Kunde der ohne Registrierung bei Ihnen einkaufen will jederzeit ohne jeglichen Sorgen oder "Pressure" einkaufen kann.
Sobald der Kunde bei Ihnen eingekauft hat, können Sie die Beziehung zu Ihrem neuen Kunden jederzeit weiter ausbauen und dabei auch die Vorteile von einer Registrierung besser erläutern, die bei den nächsten EinKäufen zu einem besseren und schnelleren Einkaufsprocess in Ihrem Online-Shop führen werden.
Der neue  ShopFactory Express checkout "Powered by Santu"- Bestellabschluss hilft Ihnen diese Problem zu lösen. Der neue  ShopFactory Express checkout macht es einfach für den Shopper um mit oder ohne Registrierung zu bestellen. Stellen Sie sicher, dass die Vorteile einer Registrierung klar ersichtlich sind, aber geben Sie Ihren Kunden die Wahl ohne aufdringlich zuwirken.

Versandkosten nicht gleich anzeigen
Unzählige Verkäufe werden deswegen nicht abgeschlossen weil die Versandkosten erst später im Einkaufsprocess angezeigt werden . Es ist klar das eine genauere Versandkostenberechnung nach der Kunden-Adresse Abfrage erstellt werden kann. Jedoch um eine genauere Versandkostenberechnung zu ermöglichen, ist es aber nicht wert, den Kunden deswegen zu verlieren. Der beste und einfachste Weg ist wohl, Versandkosten auf Produkt-Ebene anzulegen. Es st sicherlich nicht der genaueste Weg, aber wenn Sie es einen akzebtablen Durchschnittpreis für die Versandkosten benutzen und bedenken das es helfen wird mehr Verkäufe abzuschliessen und Abbrüche zu reduzieren, ist es eine gute Stratgie.

Unerreichbarer Kundendienst
Online-Händler sind in der Regel nicht für ihren Kundenservice bekannt. Telefonnummern, Kundendienst E-Mail Adressen oder Links zu Kontakt-Formularen sollten deutlich sichtbar auf jeder Seite aufgeführt werden. Antworten auf Kundenanfragen sollten prompt und freundlich erfolgen. Bewerten Sie Kundenfeedback immer und antworten Sie, wenn Sie einen direkten Kontakt haben. Sogar während eines Verkaufsgesprächs am Telefon können Informationen zur Website hilfreich sein, um diese zu verbessern. Wenn ein Kunde anruft, ist es für ihn die beste Versicherung, dass Sie sich darum kümmern, wenn Sie das Telefon abnehmen. Die Kunden werden mit aller Wahrscheinlichkeit gewillt sein, konstruktive Kritik abzugeben, wenn Sie sie danach fragen.